Das neue iPad von Apple

Kategorie: Dies&Das

Jobs

Gestern hat Apple das Geheimnis gelüftet und seinen Tablet-PC vorgestellt.
Ein Gerät, von dem viele Beobachter erwarten, dass es die Mediennutzung revolutionieren wird.

Nach der Eroberung des Musikmarktes mit iTunes möchte Steve Jobs nun auch den Buchmarkt angreifen.

Über den Apple-eigenen elektronischen Buchmarkt iBook-Store können Bücher von 5 Verlagen heruntergeladen werden. Dieses Angebot soll um weitere Verlage ergänzt werden. Damit greift Jobs Amazon mit dem Ebook-ReaderKindle direkt an.

Was ist ein iPad

Das neue iPad von Apple sieht aus wie ein großes iPhone und kann auch genau das, was das erfolgreiche IPhone auch kann.
Mit dem iPad kann der Benutzer im Internet surfen, E-Mails verschicken, Musik und Filme abspielen, … also eigentlich genau das, was ein IPhone auch kann.
Durch die Größe des IPads wird aber alles komfortabler. Das iPad ist 1,3 Zentimeter dick und hat ein Display mit einem Durchmesser von 24,6 Zentimetern. Hierdurch soll das Lesen von EBooks angenehm werden. Ein Markt, den Jobs mit diesem Gerät im Blick hat.

Ausgestattet ist es je nach Ausstattung zwischen 16 und 64 Gigabyte Speicherplatz. Die Kapazität der Batterien soll bis zu zehn Stunden reichen.

Was kostet ein iPad

Nach den schönen Dingen und der Frage, was so ein iPad alles kann, ist natürlich auch der Preis ein zentrales Thema.  Steve Jobs erlaubt sich auf der Pressekonferenz in San Francisco einen kleinen Witz. Er projeziert einen Preis, mit dem viele im Publikum gerechnet haben, auf die Leinwand: 999 Dollar.

Doch dann korrigiert er sich: Der tatsächlichen Startpreis des iPad beträgt 499 Dollar. Am Applaus im Publikum erkennt man, dass Jobs auch dieser Marketing-Gag gelungen ist.

Wenn das iPad mehr als die Grundausstattung haben sollte kann der Preis aber buis zu 829 Dollar steigen.

Mit diesen agressiven Preisen konkurriert das iPad mit Geräten wie dem E-Book-Reader Kindle von Amazon.

Steve Jobs zeigt die Bedienung des iPads

Natürlich läßt sich Jobs auch nicht nehmen, die Bedienung des iPads auf der Pressekonferenz selbst vorzuführen.

Einige Nachteile des iPads

  • Das iPad kann immer noch kein Multitasking. Wenn man also im Internet surft und mal eben seine Emails abrufen möchte, muss man zuerst das Surfen beenden.
  • Mittlerweile kann fast jedes Mobiltelefon Filme aufnehmen. Eine Kamera hat Apple aber nicht in das IPad eingebaut.
  • In der Präsentation sagt Steve Jobs, das iPad sei ideal zum Internetsurfen. Flash-Seiten und Flash-Videos können nicht angezeigt werden. Für Youtube muss wie in eine separate Applikation gewechselt werden.
  • Das Bildschirmformat ist immer noch 4:3, obwohl Fernseher und PC-Bildschirme heute größtenteils im Breitbildformat 16:9 verwendet werden.
  • Auch das iPad befindet sich wie das IPhone in einem geschlossenes System.  Es können nur Programme aus dem AppStore verwendet werden.

Fazit

Für eine Beurteilung des Gerätes ist es m.E. noch zu früh. Die Meinungen in der Fachwelt reichen von Begeistung bis zur Enttäuschung, dass das iPad leider nur ein IPhone mit größerem Display ist.

Wie gefällt Dir der neue iPad?

Wirst Du in Zukunft auch EBooks statt Bücher aus Papier lesen?

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6 Kommentare
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  1. Ohne Flash ist für mich das Gerät für’s Surfen nicht geeignet.
    Viele Seiten haben mittlerweile Flash-Videos eingebaut, auch hier bei ET-Tutorials.
    Das gehört mittlerweile zu einer modernen Webseite dazu.
    Was soll dann ein System mit dem man solche Webseiten nicht anzeigen lassen kann?

  2. Das Ding is bestimmt noch verbesserungsfähig! Ich denke nicht dass z.B. Flash lange auf sich warten lassen wird. Genauso wie die anderen Nachteile mit sicherheit entweder durch Updates oder durch einen Nachfolger angegangen werden.

    Aber was in Zukunft alles dazukommen wird (wenn es nicht floppt), macht aus dem iPad ein saustarkes Produkt der Zukunft mit massig Potenzial (siehe Star Trek :-) ).

  3. So ein iPAD kommt dem, was ich mir wünsche schon ziemlich nah.
    Was mit besonders fehlt ist
    - Flash-Einbindung beim normalen Surfen,
    - Multitasking so dass man nicht zuerst ein Programm verlassen muss um das nächtse zu starten.
    - Integration aller Ebook-Formate, nicht nur vom Apple Store.
    - eine Kamera für Videokonferenzen über Skype.
    So, Jobs, jetzt bau mal – dann kaufe ich auch so ein Ding :-)

  4. Also es hört sich nicht verkehrt an, vor allem, wenn man bedenkt was Apple alles auf dem Raum verbaut, Batterie, Display und dann noch 1 GHZ. Vor 10 Jahren brauchte der noch einen enormen Kühlkörper, heute läuft er in einer Art Netbook mit über 10 Stunden Akkulaufzeit. Und alles ist nur knapp 800 Gramm schwer. Naja, für mich sieht es er danach aus, als wollte Apple mal wieder sein eigenes Ding durchziehen, und wie oben schon erwähnt, eine Art Netbook kreieren. Ich sitze grad an einem Eee PC, der einen 1,66GHZ Prozessor verbaut hat und 6 Stunden ohne “Futter” läuft”. Ich glaube, es ist wieder das Touchdisplay was Apple nach vorne bringt und die Form des Tablet-PCs. Dafür das die PC-Hersteller den Schritt scheinbar verpasst haben, alles dem Ottonormalverbraucher gerecht zu machen und dass obwohl es solche Produkte schon seit Jahren gibt, ist dumm. Man wird sehen ob das Mammut-Iphone sich durchsetzt (Laut Wikipedia läuft sogar das IPhone-Betiebssystem auf dem IPad). Vielleicht wird es sogar zu einer Konkurenz für den IPod Touch und das IPhone.

    Die Antworten bringt die Zukunft, damit bis morgen

    MfG

    Ps.: Ich bin mit dem Eee PC zufrieden, vor allem hat man ne richtige Tastatur (Touchpad ließe sich auch nachträglich einbauen :P )

  5. What lies beyond iPad?
    http://9to5mac.com/node/14575
    :D

  6. Apples Werbung zum iPad
    http://www.apple.com/ipad/gallery/#hardware06

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