Simulation einer Teslaspule in PSPICE

Mit einfachen Mitteln aus einer „kleinen“ Spannung eine Spannung von einem MV erzeugen, das ist das Ziel einer Tesla-Spule.

In den vergangen Artikeln zum Thema Tesla und der Teslaspule habe ich bereits den Aufbau und die Funktionsweise von Teslaspulen erläutert.

Im Video dieses Artikels werden ich die Schaltung einer Teslaspule einmal simulieren.

Aus einer einer Spannung von 230 V, die über einen Hochspannungstransformator auf 10kV hochtransformier wird, erzeugt die Teslaspule eine Spannung von ca. 1,5 MV.

Das Ganze schön sicher im Simulator mit PSPICE, so dass man sich nicht die Finger verbrennt.

Dieser Artikel ist Teil der Artikelserie zum Thema Tesla und die Teslaspule.

Wenn Du die anderen Artikel und Videos noch nicht gesehen hast, empfehle ich Dir die einzelnen Videos Dir die Videos nacheinander anzugucken, um das Video in diesem Video besser einordnen zu können.
Das dauert nur wenige Minuten. Hier findest Du den Start zur Artikelserie zum Thema Tesla.

Simulation der Teslaspule

In diesem Video geht es also um die Simulation einer Teslaspule mit Hilfe des Simulationsprogramms PSPICE.

Beginnend von einer bereits hochtransformierten Hochspannung von 10kV wird ein Kondensator aufgeladen. Die Zündstrecke wird über einen Schalter simuliert, der zeitversetzt zündet (also geschlossen wird). So wird erreicht, dass der Kondensator auf ca. 6kV aufgeladen wird, bevor die Funkenstrecke zum ersten Mal zündet.

Da die reale Funkenstrecke in der tatsächlichen Anordnung genau das macht, ist der Einsatz des Schalters hier eine einfache und passende Lösung um die Funkenstrecke zu simulieren.

Nach dem Schließen des Schalters sieht man sehr schön die hochfrequente Hochspannung an der Primärspule der eigentlichen Teslaspule.

Die Frequenz lässt sich leicht über die Thomson‘sche Schwingungsformel berechnen. Sie beträgt stattliche 1,6 MHz.

Wir haben also eine Spannung von 6kV Amplitude und einer Frequenz von 1,6Mhz.

Mit dieser Frequenz wird dann in der Sekundärspule eine Spannung gleicher Frequenz induziert.

Wenn der Schwingkreis auf der Sekundärseite nicht abgestimmt ist, ist das Ergebnis noch nicht ganz so beeindruckend.

Durch das Abstimmen der Schwingkreise auf die gleiche Frequenz erhalten wir sekundärseitig eine Spannungserhöhung und somit eine Spannung von 1,5 Megavolt.



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