1.000 Tipps für die nächste Klassenarbeit

Kategorie: Tipps für E-Techniker

OK – 1.000 Tipps sind es nicht geworden. Die hätten auch gar nicht in einen Artikel gepasst ;-)

Aber, geht es Dir nicht häufig auch so?

In der Schule, im Unterricht ist alles verständlich und klar. Wenn Dein Lehrer oder ein Mitschüler an der Tafel eine Aufgabe vorrechnet ist alles so einfach.

Spätestens in der nächsten Klassenarbeit sitzt Du vor den Aufgaben und kommst irgendwie nicht auf die Lösung.
Dabei hast Du Dich gut vorbereitet, hast gelernt, Dir alle Aufgaben der letzten Wochen genauestens angeguckt. Zu Hause war alles noch klar.

Wenn die Klassenarbeit später korrigiert zurück gibt und Dein Lehrer die Aufgaben vorrechnet ist wieder alles klar.

War doch eigentlich ganz einfach – wieso bin ich nicht selbst auf diese einfache Lösung gekommen.

Nachvollziehen können und selbst rechnen können sind 2 Paar Schuhe

Nervösität, Prüfungsangst, einen schlechten Tag gehabt… ?

Oft sind das nicht die Gründe für eine verbockte Klassenarbeit. Sehr häufig ist mangelnde Praxis die Ursache.

Um die Inhalte wirklich zu verstehen und anschließend auch zu können, musst Du Aufgaben selbst und eigenständig lösen. Also nicht nur versuchen, die Inhalte des Unterrichts nachzuvollziehen, sondern aktiv werden.

Routine beim Aufgabenlösen

Hierbei reicht es meistens nicht eine oder zwei Aufgaben zu rechnen. Auch wenn man es nicht hören mag. Der leicht vergilbte Spruch „Übung macht den Meister“ ist leider wahr.

Nur durch Routine schleift sich Erlerntes wirklich ein und steht dann in der nächsten Klassenarbeit abrufbereit zur Verfügung.

Aufgaben zum Üben

Frag Deinen Lehrer, ob er für Dich und Deine Mitschüler alte Klassenarbeiten zum Üben hat. Das ist eine ideale Vorbereitung auf die nächste Klassenarbeit. Denn so kannst Du in einer Real-Situation (denn Du hast ja eine Original-Klassenarbeit vor Dir) üben bevor es tatsächlich um die Wurst geht.

Weitere Aufgaben zum Üben

Manchmal geben Lehrer keine alten Klassenarbeiten heraus, weil sie vielleicht die eine oder andere Aufgabe ein bisschen abgewandelt in einer der nächsten Klassenarbeiten benutzen möchten.

Es gibt aber auch Aufgabensammlungen in Buchform. 2 Bücher möchte ich heute empfehlen.

Die Bücher stammen von Helmut Lindner, sind im Fachbuchverlag Leipzig erschienen und über Amazon* für jeweils 9,90€ erhältlich.

Elektroaufgaben  1 – Gleichstrom

In diesem Buch findest Du 900 Aufgaben und Lösungen zum Thema Gleichstrom.
Hier findet Du nähere Informationen und einen Blick ins Buch.

Am Anfang des Buches gibt es zunächst Aufgaben zu einfachen Gleichstromkreisen und verzweigten Gleichstromkreisen.

Das Thema Netzwerke schließt sich an. Hier findest Du Aufgaben zu unterschiedlichen Verfahren, wie beispielsweise dem Helmholtzschen Überlagerungssatz, dem Maschenstromverfahren oder die Berechnung von Netzwerken mit Hilfe einer Ersatzspannungsquelle.

Weiter geht es mit Aufgaben zum magnetischen Feld, einschließlich der Berechnung von magnetischen Kreisen und dem Thema Induktion.

Mit Übungen zum Thema elektrisches Feld schließt das Buch.

Elektroaufgaben  2 – Wechselstrom

Knapp 800 Aufgaben und Lösungen zum Thema Wechselstromtechnik findet Du in diesem Buch.

Das Buch beginnt mit leichten zu sinusförmigen Wechselgrößen, bevor es zu Aufgaben zu Schaltungen mit Widerständen, Induktivitäten und Kapazitäten im Wechselstromkreis übergeht. Das Thema Drehstrom und komplexe Zahlen schließen sich an.

Aufgaben zu  Übertragungsfunktionen, Inversion und Ortskurven runden das Thema ab.



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8 Kommentare
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  1. Das erste Buch habe ich auch. Super zum Lernen für die Klassenarbeiten in Klasse 11.
    Wechselstrom haben wir noch nicht. Mal gucken ob ich mir dann das zweite auch noch kaufe.

  2. Optimal zum Üben sind alte Klausuren oder Prüfungen.
    Bei uns verkauft die Fachschaft Elektrotechnik alte Klausuren zum Selbstkostenpreis (Kopiergeld).
    Für mich die beste Vorbereitung auf Prüfungen.

  3. Hehe Erwischt !

    Ja irgendwie fühle ich mich ertapt die Bücher sind echt klasse danke für den Tipp hätte ich die mal vor dem ersten Fachabbi Versuch gehabt.

  4. Hallo Wolfgang,
    da hast Du recht. Alte Klassenarbeiten und Prüfungen sind ideale Sparringspartner.
    Leider geben viele Lehrer ihre alten Klassenarbeiten ungern raus. Warum wohl ? ;-)
    Deshalb sind solche Übungsbücher für viele wohl die einzige Alternative.

  5. Teil 3 ist auch nicht schlecht. Aber eher etwas fürs Studium.

  6. Hallo,
    Super Bücher! Kann ich nur weiterempfehlen.
    LG

  7. Hallo,

    leider ist es wirklich so: viel üben hilft. Die guten Schüler/Studenten/Azubis sind meist die, die Spaß an dem Fach haben und die Aufgaben gerne rechnen. Ich selbst muss auch zugeben: in Mathe, hatte ich das Buch im Grunde jedes Jahr durchgerechnet, obgleich meine Leistungen das nicht nötig machten. Auf der anderen Seite hatte ich aber oft in Latein nichtmal die verpflichtenden Aufgaben gemacht, obwohl da Übung manches Zittern verhindern hätte können. Wenn man sich selbst einfach mal verführt, in dem ungeliebten Fach fleißig zu sein, findet man oft ein ungeahntes Potenzial. Das könnte eine sich selbst beschleunigende Lawine werden!

    Herzliche Grüße

  8. In Mathe, Physik Elektrotechnik und anderen “MINT”-Fächern ist das Üben besonders wichtig.
    Für Sprachen muss man zunächst auch Vokalbeln lernen. Um eine Sprache dann “richtig” zu lernen, muss man auch üben. Am besten vor Ort mit Einheimischen.
    Tja, Latein: Lang ist’s her. Meine Vokabeltests waren auch immer schlechter als die Grammatik-Arbeiten, die man durch einfaches Verstehen lösen konnte ;-) Da bin ich leider kein Vorbild :-(;-)

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