Zeitglieder und Verzögerungsglieder diskret aufgebaut

Verzögerungsglieder werden als Monoflop, oder monostabile Kippstufe bezeichnet.
Die Monostabile Kippstufe hat, wie der Name schon sagt, einen stabilen Zustand.
Und das ist der ausgeschaltete Zustand.
Der eingeschaltete Zustand ist nicht stabil und wird nur für einen bestimmt Zeitraum gehalten.

Eine monostabile Kippstufe funktioniert also folgendermaßen.
Ein Impuls am Eingang der Schaltung bringt den Ausgang in den eingeschalteten Zustand. Dieser Zustand ist nicht stabil und wird nur für einen bestimmten, vorher eingestellten Zeitraum gehalten.

Anschließend fällt der Ausgang wieder in den stabilen Grundzustand zurück.
Solche Monoflops gibt es als fertige integrierte Schaltungen.

Ein Monoflop für die Treppenhaus-Beleuchtung

Eine Anwendung eines solchen Monoflops ist die Steuerung für eine Treppenhausbeleuchtung.
Hier soll nach dem Betätigen des Schalters das Licht für eine vorher festgelegte Zeit leuchten und dann automatisch wider abgeschaltet werden.
Sinnvoll für eine Treppenhaus-Schaltung ist jedoch, dass die Zeit wieder von vorn startet, wenn ein Schalter erneut betätigt wird.
Dies lässt sich durch ein Retriggerbares Monoflop realisieren.
Retriggerbar heißt hier, dass das Monoflop erneut gestartet werden kann.

Diskreter Aufbau eines Monoflops

Auf Basis des Schmitt-Triggers, der in diesem Artikel ( zum Schmitt-Trigger-Artikel )beschrieben wird, kann ein diskretes, retriggerbares Monoflop aufgebaut werden.
Wie das genau funktioniert, zeigt Herr Wagener von mg-spots im Video dieses Artikels.
Durch eine weitere Beschaltung mit einem UND-Gatter kann das Retriggern des Monoflops auch unterbunden werden.

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Wolfgang Bengfort

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