Zeitverhalten von Regelkreisgliedern

Um eine gut funktionierende Regelung aufzubauen ist es wichtig, das Zeitverhalten der beteiligten Komponenten im Regelkreis zu kennen.

Zeitverhalten bedeutet hier: Wie reagiert ein Glied der Regelkreises auf ein bestimmtes Eingangssignal?

Genauer: Wie sieht das Ausgangssignal des Gliedes bei einem bestimmten Eingangssignal aus?

Sprungantwort

Das einfachste Eingangssignal, das man sehr häufig für das Beschreiben für das Zeitverhalten nimmt, ist der Eingangssprung.

Also beispielsweise das Einschalten der Eingangsspannung.

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Kurzarbeiter Spezial bei der sgd!Kondensator auf den Endwert aufgeladen wurde. Die Zeitkonstante RxC beschreibt die Größe der Verzögerung.

Verzögerungsglieder höherer Ordnung, PTn-Glieder

Verzögerungsglieder höherer Ordnung besitzen mehrere Zeitkonstanten. Die Sprungantwort sieht dann nicht mehr wie eine e-Funktion, wie bei der Kondensatoraufladung, aus.

Totzeit-Verhalten, Totzeit-Glied

Reagiert der Ausgang erst nach einer Zeit auf eine Änderung am Eingang, nennt man das Verhalten Totzeit-Verhalten. Die Zeit zwischen dem Aufschalten des Eingangssignales und der Reaktion am Ausgang nennt man Totzeit.

Diese Regelkreisglieder werden im folgenden Gast-Video von mg-spots vorgestellt.

Regelungstechnik-Tutorial 02: Zeitverhalten von Regelkreisgliedern


Wolfgang Bengfort

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