Zeitverlauf einer Kondensatoraufladung in PSPICE

In den vergangenen Folge hatten wir ja bereits erste Analysen mit PSPICE vorgenommen. Wir haben eine Schaltung erstellt und eine Gleichstromanalyse in PSPICE erstellt.
PSPICE hat hierbei die Schaltung simuliert und zeigt dann direkt im Schaltplan, an welchen Knotenpunkten welche Spannungspotentiale zu erwarten sind und welche Stromstärken durch die einzelnen Zweige fließen.
Diese Gleichstromanalyse ist aber nur ein kleiner Teil der vielfältigen Simulationsmöglichkeiten mit PSPICE.
Heute geht es um eine weitere Analyseart, nämlich der Transientenanalyse, mit der man zeitabhängige Vorgänge analysieren kann.

In den meisten Schaltungen interessiert man sich nämlich für den stationären Fall, sondern dafür, wie eine Schaltung sich bei einer Änderung verhält.

Hierzu kann man mit Hilfe der Transientenanalyse Spannungeswerte und Stromstärken in Abhängigkeit von der Zeit, ähnlich wie bei einem Oszilloskop darstellen.

Hierzu gucken wir uns die Aufladung eines Kondensators über einen Widerstand genauer an.

Die Kondenstoraufladung mit PSPICE dargestellt

Im Video wird zunächst einmal die Schaltung aufgebaut. Wichtig bei der Konfiguration der Schaltung und der Simulation sind 2 Dinge:

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1.Die Spannung des Kondensators zu Beginn der Simulation muss eingestellt werden. Wenn Du den Ladevorgang sehen möchtest, dann musst Du die Startspannung auf 0V stellen. Ansonsten geht PSPICE davon aus, dass der Kondensator bereits vollständig aufgeladen ist und Du würdest nur eine konstante Spannung angezeigt bekommen.

Probier es doch einmal aus.

2.Du musst angeben, über welche Zeitspanne PSPICE analysieren soll. Bei einer Kondensatorladung bzw. – entladung ist die Zeitdauer T = 5 Tau interessant, da danach der Kondensator fast vollständig aufgeladen ist.


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Dieser Artikel ist Teil der PSPICE Workshops. Unter folgendem Link findest Du eine eine Übersicht über die Artikel des PSPICE-Workshops

Wolfgang Bengfort

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